Folgen

#29 Exklusive Ausbildung? Die Debatte um die neue Katapult Journalismusschule – 20.01.2023

Das neue Jahr 2023 hat mit einer aufregenden Meldung gestartet: Das Magazin Katapult aus Greifswald möchte im Oktober eine Journalismusschule aufmachen. Doch hat sich direkt eine Debatte darum entwickelt: Katapult hat angekündigt, dass die Schule prinzipiell Geld kosten würde – 800 Euro im Monat. Wir schauen uns die Debatte in dieser Folge genauer an und sprechen mit Katapult sowie Kritikern. Was darf journalistische Ausbildung kosten und braucht es wirklich eine weitere Journalismusschule – oder eher eine ganz andere Ausbildungsform?

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Unsere Gesprächspartner*innen:

Auf das Thema sind wir durch eine Recherche von Oskar Vitlif aufmerksam geworden, die er auf seiner Website veröffentlicht hat. Oskar ist freier Journalist aus Hamburg und hauptsächlich für die ARD, beim Social Media Team von ARD-aktuell, tätig. Außerdem gibt er Kurse und ist Berater beim Thema Digitaler Transformation.

Die Journalistin Juli Katz ist Onlinechefin beim Magazin Katapult und verantwortlich, dort die neue Journalismusschule aufzubauen. Zu Katapult ist sie 2019 gestoßen, davor hat sie als Freie für Zeit Online, taz und weitere Medien über Kultur und sozialpolitische Themen geschrieben.

Oscar Tiefenthal ist ehemaliger Schulleiter der Evangelischen Journalistenschule (EJS) in Berlin. Oscar übernahm den Posten 2009 und führte die Schule bis zur Schließung im Jahr 2022. Davor war er Stellvertreter des Chefredakteurs beim Nordkurier, Nachrichtenchef bei der Welt am Sonntag und Politikredakteur bei der Bild.

Transparenzhinweis: Tobias und Niklas waren Teil des 13. und letzten Jahrgangs der EJS.

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Die Ankündigung von Katapult zur Gründung der Journalismusschule:
https://katapult-magazin.de/de/artikel/katapult-journalismusschule

Juli Katz baut die Schule auf, hier eine Übersicht über ihre letzten Recherchen:
https://www.torial.com/juli.katz

Oskar Vitlifs Recherche zur Schule:
https://vitlif.de/blog/katapult-journalismusschule/

Mehr über Oskar Vitlif und Links zu seinen Social Media Profilen findet ihr auf seiner Website:
https://vitlif.de/

Was wir stark empfehlen können: Sein zweiwöchentlicher Newsletter mit aktuelle Jobangeboten, Ausbildungsplätzen, etc:
https://jobs.vitlif.de/

Infos über Oscar Tiefenthal gibt es auf Wipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Tiefenthal

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Weiterführende Folgen:

Braucht es überhaupt eine weitere Journalismusschule? Oder sind andere journalistische Ausbildungsformen besser? In Folge #6 sprechen wir, die auf einer Schule waren, mit zwei Kolleginnen, die Journalismus studiert haben und ein Volo bei einem Medium gemacht haben:
https://hinterdenzeilen.de/2021/01/6-journalismus-ausbildung-im-vergleich/

In unserer allerersten Folge #1 sprechen wir über unsere Erfahrung auf der Evangelischen Journalismusschule. Über Probleme, Hürden und Erfolge:
https://hinterdenzeilen.de/2020/08/1-ausbildung/

Das kam in dieser Folge nur am Rande vor: Wie toll ist es, dass es dann in MV eine Journalismusschule gibt? Wie wir mit Valerie Schönian in Folge #14 besprochen haben, mangelt es immer noch an Journalist*innen mit Ostsozialisierung:
https://hinterdenzeilen.de/2021/09/14-wer-berichtet-wie-ueber-den-osten/

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Hinter den Zeilen stecken Tobias und Niklas.

Wir sind Nachwuchsjournalisten und Arbeiterkinder und teilen in diesem monatlichen Podcast unsere Erfahrungen. Hinter den Zeilen steht für einen kritischen Blick auf Journalismus und die Branche aus Nachwuchssicht.

Für und mit unserer Community aus jungen Medienschaffenden zeigen wir auf, was im Journalismus schlecht läuft und stellen Lösungswege vor. Außerdem legen wir offen, wo wir selbst gescheitert sind und wie es besser geht.

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#28 Allein gelassen – Nehmt Community Management ernst! – 20.12.2022

Community Management wird oft stiefmütterlich behandelt. Doch das hat fatale Folgen für die Psyche der Mitarbeitenden – oft der journalistische Nachwuchs – sowie das Vertrauen in die Medien. In dieser Folge berichtet Jann-Luca Künßberg von der Situation beim Harz Kurier, wo er zusätzlich zur Arbeit als Redakteur noch die Facebook-Seite moderieren musste: Mitunter 150 Kommentare, aber nur eine halbe Stunde Zeit. Jonas Plaetschke, Community Manager beim ZDF, erzählt vom Druck beim Moderieren von Shitstorms. Eine Analyse und Tipps gibt es vom Social Media-Experten Tom Klein. Außerdem müssen wir eine wichtige Weihnachtsdiskussion ausfechten: Warum soll ausgerechnet »Last Christmas« von Wham! ein guter Song sein?

Das Thema Community Management findet ihr als Text in der neuen Ausgabe des medium magazins: Tobias rollt es ausführlich mit dem Fokus auf Regionalmedien auf, bei denem Zentralisierung und Automatisierung verbreitet sind. Das schafft eigene Probleme.

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Unsere Gesprächspartner:

Tom Klein koordiniert das Community Management beim Hessischen Rundfunk. Er ist einer der prominentesten Community-Experten und gibt Seminare. Klein ist davon überzeugt, dass Journalismus nicht ohne sein Zielpublikum funktioniert und empfiehlt: Wer keine Ressourcen ins Community Management steckt, sollte seine Kanäle schließen.

Jann-Luca Künßberg ist stellvertretender Redaktionsleiter beim Harz Kurier (Funke-Medien) in Osterode. Im Frühjahr 2022 hat der Mutterverlag die Moderation der Facebook-Seite übernommen, seitdem kann er wieder ganz Redakteur sein. Volontiert hat Jann-Luca wie die Hosts an der Evangelischen Journalistenschule.

Jonas Plaetschke ist Community Manager bei ZDF Digital und unterstützt während der Fußballweltmeisterschaft das ZDF Sportstudio. In diesen WM-Live-Schichten musste er zwei Shitstorms moderieren – allein. Er hat beim Musiklabel !K7 Records eine Ausbildung gemacht und BWL mit Fokus auf Social Media Management studiert.

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Tom Klein kritisiert bei LinkedIn das bei vielen Redaktionen verbreitete Verständnis von Community Management:
https://www.linkedin.com/posts/tom-klein-hr_communitymanagement-socialmedia-activity-6953226904480964608-KN86/?utm_source=linkedin_share&utm_medium=member_desktop_web

Der Bundesverband Community Management behandelt die mangelnde Wertschätzung in diesem Thread:
https://twitter.com/BVCM/status/1577314684784492559?s=20&t=Zvqs1R9LiGAHU-FGdJA8tg

Tom Klein auf Twitter & Instagram
https://twitter.com/tmsklein
https://www.instagram.com/tmsklein/

Jonas Plaetschke auf Instagram:
https://www.instagram.com/jonasplae/

Jann-Luca Künßberg auf Twitter:
https://twitter.com/JannLucaZinser

Dieser Text hat Niklas bekehrt und erklärt, warum »Last Christmas« vielleicht doch ein guter Song ist:
https://www.theguardian.com/music/2017/dec/14/still-saving-us-from-tears-story-george-michael-last-christmas

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Weiterführende Folgen:

In Folge #4 sprechen wir darüber, wie unbezahlte Praktika den Einstieg in den Journalismus erschweren. Dafür konfrontieren wir alle öffentlich-rechtlichen Anstalten – die oft gar nichts zahlen:
https://hinterdenzeilen.de/2020/11/4-wer-kann-sich-das-leisten/

In Folge #19 kritisieren wir prekäre Bedingungen für den journalistischen Nachwuchs. Doch Neid gegen Ältere führt nicht weiter:
https://hinterdenzeilen.de/2022/02/19-generationen-vereinigt-euch/

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#27 Machtgefälle & Traumata – Wie wir besser über verletzliche Gruppen berichten – 1.12.2022

Krieg, Katastrophen, Armut: In unserer Arbeit treffen wir häufig auf Menschen, die Schreckliches erlebt haben. Oder die durch ihre soziale Stellung oder finanziellen Mittel besonders gefährdet sind. Unsere Recherchen können dabei großen Schaden bei den Menschen, über die wir berichten, verursachen. Durch unsensible Gesprächsführung bei traumatisierten Personen oder durch einseitig abwertende Berichte über sowieso schon marginalisierte Gruppen. Über dieses Machtgefälle zwischen Journalistinnen und Protagonisten wollen wir in dieser Folge sprechen. Wir teilen unsere Erfahrungen, wann uns ähnliches schon passiert ist und was wir daraus gelernt haben. Außerdem sprechen wir mit Petra Tabeling über den Umgang mit traumatisierten Quellen und Katrin Langhans teilt ihre besten Praxistipps bei der Arbeit mit besonders verletzlichen Gruppen.

Diese Folge ist eine Zusammenarbeit mit dem 17. Jahrgang der Reportageschule Reutlingen. Mit beteiligt waren Martin Hogger, Kristina Ratsch, Niklas Bessenbach und Marina Klimschuk.

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Unsere Gesprächspartnerinnen:

Petra Tabeling hat bei der Deutschen Welle volontiert und schon damals bei Berichterstattung über Terror und Krisen gemerkt, dass etwas wichtiges in der journalistischen Ausbildung fehlt: der Umgang mit traumatisierten Menschen. Sie ist in Deutschland Pionierin auf dem Feld und hat vor 15 Jahren das deutsche Büro des US-amerikanischen Dart Centers for Journalism und Trauma gegründet. Seitdem hat sie viele Coachings und Trainings in Redaktionen und Journalismusschulen abgehalten. Sie arbeitet als freie Journalistin.

Katrin Langhans war im Jahr 2021 Journalistin des Jahres, zusammen mit ihrem Team des damaligen Ippen Investigativ Teams, ausgezeichnet vom medium magazin. Die Investigativjournalistin war Teil des Rechercheteams um die Panama und Paradise Papers, gehört zum Leitungsteam der Reportageschule Reutlingen und arbeitet heute beim Spiegel.

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Ein guter englischer Leitfaden wie sog. „Extractive Reporting“ bei unserer Arbeit vermieden werden kann und die Grundlage unserer ganzen Folge:
https://ethics.journalism.wisc.edu/why-should-i-tell-you-a-guide-to-less-extractive-reporting/#1553012465440-09f3157c-95bb

Petra Tabeling hat mit Kolleg*innen die Initiative „Nicht schaden“ gegründet, sie bieten Workshops und Trainings rund um den Umgang mit traumatisierten Menschen an:
https://nichtschaden.wordpress.com/

Das US-amerikanische Dart Center for Journalism and Trauma bietet ebenfalls Trainings zu diesem Thema an und sind die absoluten Expert*innen auf dem Feld:
https://dartcenter.org/programs/training

Katrin Langhans auf Twitter:
https://twitter.com/katrin_langhans

Tobis rbb Artikel zur Erinnerung an das Oder Hochwasser im Jahr 1997:
https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/2022/07/brandenburg-hochwasser-oderflut-jahrhundertflut-oderausbau.html

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#26 Quellenschutz rules! Christiane Hawranek über das Horrorheim – 20.10.2022

Tolle Geschichte und eine glaubwürdige Protagonistin, die erzählen möchte. Das ist der Idealfall bei unserer Arbeit. Oft ist es nicht so eindeutig: Quellen haben berechtigte Gründe, nicht über das Gesehene oder Erlebte zu sprechen. Dabei spielt Scham, Angst oder mangelndes Vertrauen eine Rolle. Bei einer Recherche über Vernachlässigung in einem Seniorenheim in Bayern wurde unser Gast, die Investigativreporterin Christiane Hawarenek und ihre Kollegin Claudia Gürkov, genau damit konfrontiert. In dieser Folge erzählt uns Christiane, wie sie sich der Quelle genähert haben, die überhaupt erst auf die Missstände hingewiesen hat und wie sich Frau X im Laufe der Recherche stark entwickelt hat. Außerdem teilt Christiane noch praktische Tipps für den Umgang mit Quellen.

Noch zwei Hinweise in eigener Sache: Wir haben jetzt ein Konto bei Steady eingerichtet! Ihr hattet bisher schon die Möglichkeit uns per Paypal oder Überweisung zu unterstützen, mit Steady geht das jetzt noch einfacher und vor allem regelmäßiger, wenn ihr möchtet. Wir freuen uns, wenn ihr damit unsere Arbeit wertschätzt. Außerdem veranstalten wir einen neuen Arbeiterkinder im Journalismus-Stammtisch am 25. November. Infos folgen.

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Unser Gast:

Christiane Hawranek ist Reporterin bei BR Recherche, Recherchetrainerin & EJS Alumna. Ihre Themen sind Soziales, Gesundheit und was sie am meisten interessiert: Wenn Menschen Unrecht geschieht.

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Die schönen Illustrationen hat Donata Kindesperk für uns gemalt, hier ihr Insta-Profil:
https://www.instagram.com/finsterperk/

Christiane Hawranek auf Twitter:
https://twitter.com/hawrankowa?lang=en

Ihr gehts zum Radiofeature „Das Horrorheim“:
https://www.br.de/mediathek/podcast/radiofeature/horrorheim/1872980

Und hier ist der Film zur Rechreche:
https://youtu.be/X7_vCMOs2zY

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#25 Die rbb-Affäre – Wie ist es für die Mitarbeitenden? – 20.09.2022

Abendessen auf Senderkosten, Massagesitze und italienisches Parkett: In der Affäre um Ex-rbb-Intendantin Patricia Schlesinger ging es bisher viel um Verfehlungen der Führungsriege und Kontrollversagen. Doch wie geht es den Mitarbeitenden des rbb? Wie beeinflusst das ihre Arbeit? Wir haben mit Oliver Noffke aus dem rbb eigenen Rechercheteam darüber gesprochen, wie es ist, plötzlich im eigenen Laden zu recherchieren. Und wir haben Stimmen gesammelt: Sie berichten von Desillusionierung, Erschöpfung und neuer Motivation. Außerdem gibt’s ein Update von Denis Trubetskoy aus der Ukraine. Eine geballte Folge – ihr seht, wir sind zurück aus der Sommerpause!

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Unser Gast:

Oliver Noffke ist freier Journalist und arbeitet vor allem für rbb24.de. Er ist Teil des rbb-Rechercheteams, das wie die journalistische Konkurrenz auch selbst die Affäre recherchiert und aufarbeitet. Für ihn ist es eine schizophrene Doppelrolle, aber auch eine »beinahe therapeutische« Aufgabe: Sich nicht nur ärgern, sondern selbst etwas tun zu können.

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Oliver Noffke auf Twitter:
https://twitter.com/OlliNope

Die Recherche des Business Insider, die alles ins Rollen brachte:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/medienaffaere-spielte-der-rundfunkaufseher-dem-ehemann-der-ard-chefin-einen-lukrativen-berater-auftrag-zu-p/

Der Investigativreporter Olaf Sundermeyer hat sich in der ZEIT als einer der ersten Mitarbeitenden zum Problem der Glaubwürdigkeit geäußert:
https://www.zeit.de/2022/35/rbb-patricia-schlesinger-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-glaubwuerdigkeit

Das Interview, das Schlesinger nach ihrem Rücktritt ZEIT Online gegeben hat, kam nicht gut an:
https://www.zeit.de/2022/37/patricia-schlesinger-affaere-rbb-intendantin/komplettansicht

Die Interims-Intendantin Katrin Vernau ist bereits umstritten, da nur sie zur Wahl stand:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/katrin-vernau-streit-um-voruebergehende-rbb-intendantin-a-908ce4b4-7ec8-4f6c-9c4a-c86dbe33002b
https://www.spiegel.de/kultur/nach-skandal-um-patricia-schlesinger-katrin-vernau-wird-interimsintendantin-vom-rbb-a-9d0d1102-2bd4-4e44-bca7-5418a39d83c6

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#24 Podcast pitchen mit Sophia Wetzke: Live vom Podfest! – 20.07.2022

Storytelling-Podcastserien gelten als Königsklasse des Mediums. Vielleicht hattet ihr selbst schon eine Idee. Doch wie die Recherche angehen? Wie und wem schlage ich das Konzept vor? Sophia Wetzke erzählt von ihren Erfahrungen mit dem Podcastprojekt »Greenhouse«. Dafür hat sie ein Jahr lang quasi als One-Woman-Show recherchiert. Wir sprechen mit ihr über die Schwierigkeiten bei solchen Recherchen, z.B. wenn Quellen widersprüchliche Aussagen machen. Als langjährige Freie beim rbb, vor allem für radio eins, hat Sophia außerdem Einblick in die öffentlich-rechtlichen Gewerke und gibt Tipps, wie Pitches für neue Podcastformate am besten aussehen sollten. Die Folge haben wir live auf dem Podfest Berlin am 17. Juli 2022 aufgezeichnet.

Wir gehen in die Sommerpause, im August gibt es keine Folge. Zwei Termine könnt ihr euch merken: Am 1. September findet wieder ein »Arbeiterkinder im Journalismus«-Treffen statt (Infos folgen). Am 20. September kommt die nächste Folge. Euch einen schönen Sommer!

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Unser Gast:

Sophia Wetzke ist Reporterin, Moderatorin und Podcasterin für radio eins, den rbb und allgemein der ARD. 2020 kam ihre erste Podcastproduktion für radio eins raus: »Greenhouse«. In dem Podcast geht es um ein Künstler*innenhaus in Berlin, in dem sich Todesfälle und Probleme häufen. Sophia geht dem als Reporterin nach. Für den Podcast hat sie letztes Jahr den Journalismuspreis »Der lange Atem« verliehen bekommen. Momentan arbeitet Sophia an einem neuen Podcastprojekt und hat dafür mit ihrem Partner Max Stern die Podcastproduktion Studio Soma gegründet.

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Sophia Wetzke auf Twitter:
https://twitter.com/feuerfell

Hier könnt ihr mit Sophia und Max Stern von Studio Soma in Kontakt treten:
office[at]studio-soma.de

Sophias erste Podcastserie »Greenhouse« von 2020:
https://www.ardaudiothek.de/sendung/greenhouse/70151736/

Das Podfest Berlin, wo wir die Folge aufgezeichnet haben:
https://www.podfestberlin.com/

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#23 So kommt ihr an ein Recherchestipendium – Bewerbung, Fallstricke, Tipps – 20.06.2022

Zu aufwendig, zu teuer, da fehlt einfach die Zeit: Lange Recherchen über das Tagesgeschäft hinaus, erst recht im Ausland, werden so von Redaktionen mitunter abmoderiert. Dabei gibt es woanders Geld, das solche Recherchen ermöglichen kann: Recherchestipendien von gemeinnützigen Stiftungen. Wie komme ich da ran? Mit dieser Folge wollen wir euch den Respekt vor den Bewerbungen nehmen und euch motivieren, es selbst zu versuchen. Dazu haben wir mit Viktoria Morasch und Paul Hildebrandt gesprochen, die bereits Förderungen erhalten haben und hier ihre Tipps und Erfahrungen teilen. Als Bonus kommt noch Corinna Cerruti zu Wort, die gerade ein besonderes Fellowship durchlaufen hat.

Checkt vor allem unsere Shownotes, in denen wir euch alle Tipps unserer Gäste hinterlegt haben, ein paar Listen mit Stipendien, aber auch Programme, die wir euch besonders ans Herz legen wollen.

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Unsere Gäste:

Viktoria Morasch arbeitet für Zeit Online und die Zeit, vorher für die taz am Wochenende. Mit dem Gabriel-Grüner-Stipendium konnte sie mit der Fotografin Matilde Viegas im Jahr 2019 einen Monat lang in Kasachstan recherchieren, wo Viktoria auch geboren wurde.

Paul Hildebrandt ist freier Journalist und arbeitet vor allem für die Zeit, den Deutschlandfunk und die taz. Experte für Stipendien will er sich nicht nennen, dabei hat bereits mit drei Stipendien aufwendigere Recherchen finanzieren können und zwei Fortbildungsstipendien erhalten.

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Viktoria Morasch auf Twitter:
https://twitter.com/viktoriamori

Paul Hildebrandt auf Twitter:
https://twitter.com/hpauljon

Corinna Cerruti auf Twitter:
https://twitter.com/Corinna_Cerruti

Viktoria ist mit dem Gabriel-Grüner-Stipendium einen Monat in Kasachstan unterwegs gewesen:
https://www.zeitenspiegel.de/de/preis/preistraeger/Gabriel-Grüner-Stipendium/

Die Recherche ist dann im Dummy Magazin erschienen:
https://www.dummy-magazin.de/issues/69-vergangenheit
http://reportagen.fm/wp-content/uploads/2020/12/DUMMY69_kasachstan.pdf

Anschließend gab es oben drauf noch ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude:
https://www.akademie-solitude.de/de/stipendium/

Diese Recherche in Nigeria über ein globales Netzwerk, das gegen Abtreibung kämpft, hat Paul, Birte Mensing und Kiki Mordi das Stipendium vom European Journalism Center ermöglicht:
https://www.republik.ch/2020/12/04/die-christliche-rechte-auf-kreuzzug-in-afrika
https://www.spiegel.de/ausland/europaeische-abtreibungsgegner-in-nigeria-und-die-frauen-sterben-a-7c81c525-cb38-475a-8b78-edd15e003afe

Und die Sir Greene Stiftung hat Paul bei seinem Projekt »Ost-Walz« geholfen:
https://sir-greene-stiftung.de/

Netzwerk Recherche (NR) vergibt zwei Stipendien, ein allgemeines und eines für Umweltthemen:
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/recherche-stipendien/

Auf der Website von NR gibt es eine ausführliche Linkliste mit Stipendien:
https://netzwerkrecherche.org/stipendien-preise/recherche-stipendien/weitere-stipendien/

Bei Journalistenpreise.de ebenso:
https://journalistenpreise.de/kategorie/stipendien

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat Reise- und Recherchestipendien zusammengetragen:
https://www.bpb.de/veranstaltungen/reihen/lokaljournalistenprogramm/55460/stipendien/

Das SZ-Magazin vergibt regelmäßig Stipendien in Höhe von 5000€ für teure, aufwendige Recherchen, die dann im Heft veröffentlicht werden:
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/redaktion/wir-foerdern-ihre-ideen-85775

Leidmedien vergibt ein Recherchestipendium für Journalist:innen mit Behinderung:
https://leidmedien.de/stipendium/journalistinnen-mit-behinderung-2021/

Die Neuen Deutschen Medienmacher*innen bieten gemeinsam mit NR Fellowships (Stipendien samt Workshops) an, die Journalist*innen aus Einwandererfamilien an Investigativ-Ressorts heranführen:
https://neuemedienmacher.de/fellowship/

Tipp: für den Newsletter von Journalistenpreise eintragen, dann bekommt ihr monatlich die Info, für welche Preise und Stipendien gerade Fristen ablaufen:
https://journalistenpreise.de/service/newsletter

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#22 Aktivismus als Vorwurf: Wer gilt als neutral, wer als befangen? – 20.05.2022

Dürfen Journalist*innen Parteimitglieder sein oder sich in Organisationen engagieren? Wo ist die Grenze zwischen Journalismus und Aktivismus? Diese Fragen stellt sich die Branche immer wieder. Doch über einen Aspekt wird selten gesprochen: Welchen Kolleg*innen sprechen wir manchmal blind Neutralität zu und welchen unterstellen wir vorschnell Aktivismus? Darüber sprechen wir in dieser Folge. Denn auch hier verlaufen Machtstrukturen. Dazu haben wir Melina Borčak interviewt, deren Expertise mehrmals wegen ihrer Identität in Frage gestellt worden ist. Außerdem haben wir mit Leonie Sontheimer gesprochen, die gleichzeitig Klimajournalistin und Klimaaktivistin ist und sie nach ihren Regeln gefragt, wie sie das klar trennt.

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Unsere Gäste:

Melina Borčak ist Journalistin und Filmemacherin zu Themen wie den Genozid an den Bosniaken, antimuslimischer Rassismus und Diverstität. Ihre Familie ist in den 90ern während des Bosnienkrieges nach Deutschland geflohen. Sie sind aber nach wenigen Jahren zurückgekehrt, weil sie keine Chancen sahen, langfristig bleiben zu können. Melina hat lange in Bosnien und Herzegowina gelebt und als Journalistin gearbeitet. Vor vier Jahren ist sie nach Berlin gezogen.

Leonie Sontheimer ist Journalistin und Aktivistin, bei beidem beschäftigt sie sich mit der Klimakrise. Unter arbeitet sie beim Spotify Podcast 1,5 Grad mit Luisa Neubauer mit. Sie war früher bei Green Peace aktiv und legt ihre Engagements bei Organisationen offen.

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Zapp Doku über Katapult und die Ukraine Redaktion:
https://www.ardmediathek.de/video/zapp/die-ukraine-redaktion/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS83MTgyMDEyYy1lYjg5LTRlNWMtYWIwZS04YmRjODNlODFkODc

Leonie Sontheimer auf Twitter:
https://twitter.com/l_sontheimer

Das sind die Regeln zu Aktivismus und Journalismus, die sich das Kollektiv Collectext selbst gegeben hat:
http://collectext.de/journalismus-und-aktivismus/

Das Netzwerk Klimajournalismus, das Leonie mitgegegründet hat:
https://klimajournalismus.de/

Leonie empfiehlt den Klima-Newsletter vom Spiegel:
https://www.spiegel.de/thema/klima-newsletter/

Außerdem empfiehlt sie diese Seite, die die wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um die Klimakrise aufbereitet:
https://www.klimafakten.de/

Melina Borčaks Webseite, mit Links zu Insta, Twitter und Co:
http://melinaborcak.com/de/

Melinas Film über bosnische Geflüchtete in Deutschland, bei dem sie selber als Betroffene vorkommt:
https://youtu.be/s53nwHYA3O0

Melinas Twitter Thread, in dem sie den SWR für seinen Podcast „Sack Reis“ und den Umgang mit Feedback kritisiert:
https://twitter.com/MelinaBorcak/status/1514533317223358469?s=20&t=Dq_MULaoz6JXHhQqK2M80Q

Salwa Houmsis Thread über Aktivismusvorwürfe in der Branche:
https://twitter.com/salwahoumsi/status/1407393472429101056

Melina zitiert die portugiesische Autorin Grada Kilomba, das Zitat ist in ihrem Buch „Plantation Memories“ zu finden:
https://www.unrast-verlag.de/neuerscheinungen/plantation-memories-290-2902018-12-04-15-12-15-detail

Die Zeit Herausgeber Josef Joffe hat einen befreundeten Banker vor CumEx Berichterstattung gewarnt:
https://www.sueddeutsche.de/medien/josef-joffe-zeit-brief-reaktion-1.5586131

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#21 Ab ins Ausland? So sieht freie Korrespondenz wirklich aus – 20.04.2022

Eine akustische Reise von Nairobi über Marseille bis nach Lwiw, mit der Frage im Gepäck: Wie geht freie Auslandskorrespondenz? Dazu haben wir mit drei Kolleg:innen gesprochen, die in ganz verschiedenen Situationen sind. Julian Hilgers steht mit dem Ende seiner Ausbildung vor der Entscheidung, es als freier Korri zu versuchen. Seine Fragen haben wir zu Giorgia Grimaldi und Denis Trubetskoy mitgenommen, die den Schritt gewagt haben. Giorgia sitzt in Marseille und hat uns erzählt, wie sie sich ihre freie Stelle selbst aufgebaut hat. Denis wiederum ist in einer Ausnahmesituation: Er berichtet aus der Ukraine, seinem Heimatland, über den Krieg. Wie das funktioniert und warum er anfangs fast alle Medienanfragen abgelehnt hat, hört ihr in der Folge.

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Unsere Gäste:

Julian Hilgers ist Redakteur beim Wirtschaftsressort von RTL News und studiert im Master African Studies in Leipzig. Nebenbei bloggt und podcastet er mit »55 Countries«, um zu einem differenzierteren Afrika-Bild beizutragen. Momentan hospitiert er in Nairobi, Kenia beim ZDF .

Giorgia Grimaldi ist freie Korrespondentin in Marseille. Sie ist Teil von »Deine Korrespondentin« und hat die »Frankreich-Reporterin« bei RiffReporter gestartet. Sie arbeitet vor allem für Neues Deutschland und RiffReporter.

Denis Trubetskoy ist auf der Krim geboren und arbeitet aus der Ukraine als freier Politikkorrespondent für deutsche Medien, dahin hat ihn auch die Liebe zur Bundesliga gebracht. Wegen des Kriegs musste er nach Lwiw fliehen.

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Unsere Gäste auf Twitter:
https://twitter.com/denistrubetskoy
https://twitter.com/GvGrimaldi
https://twitter.com/JulianHilgers

Giorgia ist Teil vom Projekt »Deine Korrespondentin«, das die Sichtbarkeit von Frauen in Medien erhöhen will:
https://www.deine-korrespondentin.de/

Pauline Tillmann, Chefredakteurin von »Deine Korrespondentin«, schreibt über weiblichen Auslandsjournalismus und wie es generell um diesen bestellt ist:
https://www.fachjournalist.de/neue-wege-zur-qualitaet-weiblicher-auslandsjournalismus-weltweit/

Hier findet ihr aktuelle Texte von Denis:
https://ukraineverstehen.de/author/denis-trubetskoy/

Über Julians Bachelorarbeit zum Afrika-Bild und der Arbeit der Korris wurde auch berichtet:
https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/afrika-frieden-durch-guten-journalismus

Die Otto-Brenner-Stiftung hat kürzlich dieses Arbeitspapier zur Auslandsberichterstattung in der Krise veröffentlicht:
https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/userdata/stiftung/02Wissenschaftsportal/03Publikationen/AP53Kurzfassung_Auslandsberichterstatttung.pdf

Denis spricht die wichtige Rolle der Fixer im Auslandsjournalismus an, daher hier noch einmal unsere Folge »Ohne Fixer geht nix« dazu:
https://hinterdenzeilen.de/2021/12/17-ohne-fixer-geht-nix/

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Hinter den Zeilen stecken Tobias und Niklas.

Wir sind Nachwuchsjournalisten und Arbeiterkinder und teilen in diesem monatlichen Podcast unsere Erfahrungen. Hinter den Zeilen steht für einen kritischen Blick auf Journalismus und die Branche aus Nachwuchssicht.

Für und mit unserer Community aus jungen Medienschaffenden zeigen wir auf, was im Journalismus schlecht läuft und stellen Lösungswege vor. Außerdem legen wir offen, wo wir selbst gescheitert sind und wie es besser geht.

In Zusammenarbeit mit dem medium magazin.

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